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 Maggie's Zimmer

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Maggie Craven
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BeitragThema: Maggie's Zimmer   So Jul 25, 2010 4:06 pm

Was einem auffällt, wenn man in das etwas kleinere Zimmer von Maggie tritt? Das riesige Bett mit den unglaublich flauschigen Kissen? Das vergessene Licht in dem begehbaren Kleiderschrank? Oder die großen Panoramafenster und die Tür, die zum ihrem kleinen, völlig von Pflanzen überfüllten Balkon führt? Höchstwahrscheinlich ist es die Unordnung, die immer herrscht, bevor die Wölfin es nicht mehr aushält und anfängt durch das Zimmer zu putzen. Der einzig saubere Raum, der ihr zusteht und den sie voller Stolz vorzeigen kann, ist das kleine, aber feine Badezimmer, dass an das bunte Schlafzimmer grenzt. Es ist nicht sonderlich groß, doch für Spiegel, Toilette, Dusche und Waschbecken mit Schrank reicht es allemal.
Seit sie vor drei Jahren hier eingezogen ist, hat sich ihre Innenausstattung mindestens hundertundein Mal verändert. Der Sessel wanderte von da, nach dort und landete schließlich vor der riesigen Fensterwand, damit sie immer wieder bei einem Kaffee verträumt in die Ferne blicken konnte. Teppich und alles andere wurden ausgetauscht oder verschoben; einzig und allein das Bett, der Schreibtisch und ihr CD- und Bücherregal haben es geschafft, sich keinen Millimeter zu bewegen. Wenn man sich das sandfarben gestrichene Zimmer anschaut, entdeckt man immer noch das Kind in ihr. Und eine Gärtnerin! Sie kann froh sein, dass die Pflanzen auf dem Balkon nicht zu schnell wuchern. Ansonsten würden schnell der Tisch und die Stühle auf dem Balkon und ihr Schreibtisch mit ihrem Laptop unter all dem grünen Gestrüpp verschwinden.


Zuletzt von Maggie Craven am Mo Jul 26, 2010 2:28 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Maggie Craven
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BeitragThema: Re: Maggie's Zimmer   Mo Jul 26, 2010 2:28 pm

Maggie strich sich die Haare aus dem Gesicht. Wie lange war sie nun schon auf und war durch das Zimmer gelaufen, ohne einen richtigen Plan zu haben, was sie machen sollte? Instinktiv warf sie einen Blick auf die Uhr, die auf dem Schreibtisch stand. "Klasse." Heute morgen im Halbschlaf hatte sie den Stecker - Gott, wer entwarf Uhren mit Stecker?! - herausgezogen als sie - ja, was hatte sie überhaupt gemacht? Auch ihr Handy hatte den Geist aufgegeben, weshalb die Uhrzeit für immer ein Geheimnis bleiben würde.
Ihr Tag hatte mies angefangen und würde höchstwahrscheinlich auch so weitergehen. Schnell klappte sie ihr Laptop auf, wartete bis sich das schwarze Ding aus dem Tiefschlaf erhoben hatte und klickte sich schnell durch ihren Lieblings-Online-Musikstore, um herauszufinden, wann ihre Lieblingsband - und die Gruppe, die sie gestern nachmittag im CD-Laden gefunden hatte - die heiß-ersehnten Alben herausbrachten. Natürlich, mit Glück nächste Woche. Oder doch erst nächsten Monat.
Frustriert streifte Maggie sich die Sachen vom Leib, die sie über Nacht angehabt hatte, und zog sich die zu dem Wetter passenden Klamotten an, die schon an der Tür ihres Kleiderschrankes hingen. Sie musste unbedingt etwas essen, da war es ihr auch egal, dass ihre Haare höchstwahrscheinlich aussahen, als hätten sie ihren eigenen Willen durchgesetzt! "Du bist ein Sonnenschein, ein Sonnenschein, dem dieser wirklich besch-", ihre Verwünschungen gingen im Knarren der Stufen unter, "Tag wirklich nichts ausmacht."

cf: Die Küche
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Maggie Craven
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BeitragThema: Re: Maggie's Zimmer   Di Aug 17, 2010 7:46 pm

Kurz vor der Tür ihres Zimmers hielt sie inne. Sie wollte nicht in das Zimmer gehen, dass sie zum Badezimmer führte. Sie wollte nicht das Zeichen sehen, dass ihr versprach, dass ihr Bauch innerhalb von neun Monaten aussähe, als hätte sie einen Fußball verschluckt. Aber was half es hier stehen zu bleiben? Sie konnte warten und warten, die Schwangerschaft würde sich - trotz naivem Wunschdenkens - nicht mit einem Puff auflösen und es würde alles beim Alten sein . Niemals würde alles beim Alten sein. Nicht nach dem Tod von Cecily.
Mit einem Mal war sie entschlossen. Sie wischte die Tränen, die ihr die Wangen hinunter gelaufen waren, mit ihrem Handrücken ab und öffnete die Tür. Mit dem Päckchen des Schwangerschaftstest in ihrer verkrampften Hand stieß sie auch die Badezimmertür auf und machte sich daran, endlich herauszufinden was los war.

"Zwei Minuten noch", murmelte vor sich hin und schmiss sich auf ihr Bett. Ihre Decke war wirklich hübsch, wenn man sie genauer betrachtete. Sie war gesegnet mit einem häufig ruhigen und tiefen Schlag. Wahrscheinlich war ihr deshalb noch nie der eine dunkle Sprenkel an der Decke aufgefallen. In einer flüssigen Bewegung sprang sie auf ihr Bett und versuchte mit einem gestreckten Arm diesen Fleck abzurubbeln. Eine geschlagene Minute versuchte sie die Unreinheit zu beheben - ohne Erfolg. Ein Seufzen und schon lag sie wieder an der Stelle, wo sie eben schon versucht hatte, sich abzulenken.
"Ein Schäfchen, zwei Schäfchen, drei Schäfchen, vier Schäfchen…" Wenn diese Tiere schon beim Einschlafen halfen, würden sie ihren Zweck wohl auch beim Entspannen und Vergessen tun. "zehn Schäfchen, elf Schäfchen, zwölf Schäfchen, dreizehn Schäfchen…" Die Sekunden tröpfelten dahin wie ein nicht richtig geschlossener Wasserhahn. Unten hörte sie ihre beiden Freunde leise über sie reden - und über das Baby. Ob sie ausziehen und bei Kellan wohnen würde? Wenn er bis dahin nicht schreiend davon gelaufen war... Die innere Uhr in ihr schrillte und sie hechtete ins Badezimmer. Ein Blick auf das Zeichen ließ sie sich am Waschbecken abstützen.

Männer trennten sich von ihren Freundinnen, Frauen starben an den Folgen einer nicht richtig verlaufenen Schwangerschaft. Die Wölfin sank auf den Klodeckel und blickte auf ihren Bauch hinab. "Da waren's schon mal zwei", murmelte sie. Und wieder ging es nach unten in die Küche.

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