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 Gwnyneths Geschichte

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BeitragThema: Gwnyneths Geschichte   Do Okt 08, 2009 1:45 pm

Gwyneth wurde kurz nach der Jahrhundertswende in London, England, geboren. Sie wuchs als Tochter eines reichen Kaufmanns im oberen Bürgertum auf, gehörte jedoch nicht dem Adel an. Leland hatte aber vor, seine Tochter mit dem Sohn eines verarmten Adelgeschlechts zu verheiraten. So bekam jeder, was er wollte: Leland Weatherby einen Adelstitel und der junge Blaublüter würde wieder zu Geld kommen. Dies sollte der reiche Kaufmann aber nicht mehr mitbekommen; er starb, als Gwyn gerade drei war. Man munkelte, er sei ermordet worden, Beweise gab es aber nie. Nur seine Hochzeitspläne für Gwyn standen noch.
Leland Weatherby hatte der kleinen Familie genug Geld hinterlassen, sodass auch ihre Enkelkinder davon noch hätten leben können, ohne auch nur einmal zu arbeiten. In Vorbereitung auf die Hochzeit, besuchte Gwyneth also eine der teuersten und angesehensten Schule für junge Damen. Neben gutem Benehmen, Tanz und Anmut, lernte sie hier auch ihre Liebe zur Kunst kennen. Der wöchentliche Kunstuntericht war ihr ganzer Spaß. Hier konnte sie sich in den Bildern ausleben, wo sie doch sonst nur ein freundliches, zurückhaltendes Lächeln in der Außenwelt tragen durfte. Kurz vor der Hochzeit jedoch, Gwyneth war fünfzehn, starb auch Claire Weatherby an einer Krankheit. Das Erbe ging nicht wie erwartet an Gwyneth, die einzige Tochter der Madame, sondern an einen dickbäuchigen Onkel, der bis zu dem Zeitpunkt in Amerika gelebt hatte.
Damit war Gwyneth für ihren versprochenen Ehemann nutzlos. Der verarmte Lord brach die Vermählung ab und das junge Mädchen stand alleine, als Vollwaise da. Zum Glück konnte eine ihrer Freundinnen, die sie auf der Schule für junge Damen kennen gelernt hatte, ihr eine Arbeit beschaffen. Diese war nämlich nach ihrer Debütantinnenzeit verheiratet und ihr Schwiegervater suchte einen Künstler für ein Porträt der jungen Familie. Natürlich gab es erst ein paar Probleme, weil Gwyneth eine junge Frau war, aber schließlich erlaubte man ihr zu malen, nachdem ihre Freundin tausend mal bezeugt hatte, was für eine ausgezeichnete Künstlerin sie doch war.
So kam es, dass Gwyneth sich als Künstlerin über die Runden brachte, was für die damalige Zeit sehr ungewöhnlich war. Tatsächlich wurde sie mit siebzehn sogar an den königlichen Hof gebeten, um dort einige Angehörige der Königsfamilie zu porträtieren. Ihre Bilder fanden großen Gefallen, sodass sie zur Hofkünstlerin wurde. Gwyneths Bilder galten immer als ungemein lebendig, als würden sie zum Leben erwachen. Man verzieh ihr sogar ihre verschlossene Art, die sie seit dem plötzlichen Tod ihrer Mutter inne hielt und meinte dazu nur, dass alle großen Künstler irgendwelche Eigenarten pflegten. Mit Gwyneths Leben ging es wieder Berg auf. Sie hatte sich ihr Hobby zum Beruf gemacht, galt als unabhängig und schön und lebte immerhin im Königspalast. Sie hatte ebenso viele Bewunderer, wie auch Neider, die meinten, dass sich so was für eine Frau nicht gehörte. Aber Gwyneth wusste, wie man solche Kommentare überhörte.Als sie neunzehn war lernte sie einen unbekannten Reisenden kennen. Er war ein guter Freund des jungen Königssohn und verbrachte einige Zeit als Gast im Palast. Nathanel war sein Name und er galt als wunderschön und mysteriös. Das lockte natürlich jede Dame des Hofes an, aber der junge, blasse Mann mit den dunklen Augenringen entschied sich für Gwyneth. Ihre Unabhängigkeit und Verschlossenheit reizte ihn. Er suchte sich eine Distel, keine Blume zur Frau. Nathanel warb lange um die junge Hofkünstlerin, diese willigte schließlich ein. Gwyn liebte ihn nicht, aber sie fand ihn interessant, was schon ein Fortschritt zu vielen anderen Mädchen zeigte, die häufig mit irendwelchen alten Säcken verheiratet wurden.
Gwyneths Hochzeit war klein und nicht so prachtvoll wie erwartet, aber sie legte sowieso nie viel Wert auf Gesellschaft. In der Hochzeitsnacht machte ihr neuer Ehemann sie zum Vampir. Damit hatte Gwyn nicht gerechnet. Sie wusste immer, dass an Nathanel irgendetwas Besonderes war, aber sie hätte nie geahnt, dass er ein Vampir war. Solchen 'Schauermärchen' hatte sie nie Glauben geschenkt. Nach den drei Tagen unendlichen Schmerzes bestand ihre erste Tat als Vampir darin, ihren Erschaffer und Ehemann Nathanel um zubringen. Sie verstand nicht, was mit ihr vorging, aber sie gab Nathanel die Schuld für alles. Gwyneth war sowieso schon reizbar, aber in den drei Tagen voller Pein hat sie eine riesige Wut enwickelt, die sich entlud, als sie wieder bewegungsfähig war und somit Nathanel den Tod brachte.
Als junge Vampirin blieb Gwyneth erst in London. Sie trank das Blut von Menschen, meistens von Pennern und Prostituierten, die sich noch spät nachts auf den Straßen herumtrieben. Sie begegnte zwar mehreren anderen Vampiren, schloss sich jedoch nie jemanden an. Der Letzte, dem sie vertraut hatte, hatte sie, von ihr ungewollt, zu diesem dunklen Leben verdammt. Aber der größte Schock setzte ein, als Gwyneth zum ersten mal nach ihrer Verwandlung etwas malen wollte. Mit einen einfachen Kohlestift zeichnete sie in einer dunklen Ecke einen kleinen Vogel auf ein Blatt Papier. Kurz nachdem sie den letzten Strich gesetzt hatte, begann das Papier plötzlich zu rascheln und ihre Zeichnung bewegte sich hin und her, bis der kleine Vogel aus dem Papier hinaus schnellte und zwitschernd auf den Big Ben flog. Gwyneth war entsetzt. Sie probierte es noch ein paar mal mit Stilleben und auch diese lagen anstelle der Zeichnung plötzlich vor ihr. Das bedeutete das Ende für ihre Kunst. Sie konnte keine Bilder zueende bringen, ohne das sie lebendig wurden. Das war ein Grund, der zu ihrer heutigen Gemütslage führte.
Die letzten zweihundert Jahre reiste Gwyneth allein durch die Welt. Von einem anderen reisenden Vampir hörte sie Geschichten über Pandora und so kam es, dass sie schließlich hier landete. Obwohl sie keine sehr gesellige Person ist, war sie froh, hier noch andere Vampire zufinden, auch wenn sie die vegetarischen nicht verstehen kann. Gwyn selbst lebte ihr ganzes Vampirleben schon von Menschenblut, meisten war es das Blut von Straftätern und ähnlichen Abschaum. Dennoch nahm sie sich selbst das Versprechen ab, nicht in Pandora und Umgebung auf Jagd zu gehen. Wenn sie hungrig wurde machte sie einen 'Wochenendtrip', von dem sie satt nach Hause kam.
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